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Dienstag, 24 Juli 2012 13:17

Wochenrückblick 13.07.2012

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Oder: Ohne Moos nix los
Es ist Freitag, die Woche ist fast vorbei – Zeit, die Ereignisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen.
Es war wieder was los! Insolvenz, Razzien, Korruption und die neusten Outfits der Stars sorgten für Gesprächsstoff. Aber eins nach dem anderen.
Kader Loth, bekannt aus höchst anpruchsvollen Sendungen wie „Die Alm“, „Die Burg“ und - an dieser Stelle frage ich mich, warum es kein Format mit dem Namen „Die Antarktis“ gibt – zahlreichen anderen Reality-Shows, ist pleite. Völlig abgebrannt. Also finanziell. Sie musste sogar Insolvenz anmelden. Ooohhhh, mein Gott, die Arme. Und jetzt halten Sie sich fest: Sie ist noch nicht mal schuld an dem Schlamassel. Ja! Denn ihr damaliger Manager hat sie betrogen und belogen. Der Mann war nicht nur ihr engster Vertrauter, sondern hatte auch die Befugnis, sämtliche finanziellen Angelegenheiten der prominenten Dame zu regeln. Ja. Und jetzt…ist die Kohle weg. Loths Manager verstarb im letzten Jahr ganz plötzlich und kann sich somit zu den Vorwürfen nicht äußern. Aber das Model ist tapfer und bezahlt brav ihre Rechnungen. Ja, mache ich jeden Tag! Bin ich deshalb tapfer? Nö.
Jaja, das liebe Geld. Die einen haben es, die anderen nicht. Manche macht es glücklich und ja, wieder andere, tja, die bringt es womöglich in den Knast. Diese Weisheit wird auch Stefan Mappus jetzt erlangt haben. Der ehemalige Ministerpräsident und ehemaliger, möglicher Kanzlerkandidat war einst ein schillernder Stern am CDU-Himmel. Momentan schimmert aber gar nix mehr. Durch den Rückkauf von EnBW-Aktien, soll Mappus das Land Baden Württemberg um einen Betrag in dreistelliger Millionenhöhe erleichtert haben. Gut, was die heimische Waage betrifft, sind wir ja alle froh, wenn sie etwas weniger anzeigt. Aber wenns ums liebe Geld geht, sind wir gerne schwer. Möglichst millionenschwer. Nun ja, Stefan Mappus beteuert, stets im Sinne seines Landes gehandelt zu haben. Die Vorwürfe nennt er haltlos. Bei der Staatsanwaltschaft nennt man sie Veruntreuung.
Bei der Fifa heißt es dann übrigens Korruption. Ja, Schmiergelder wurden an hohe Fifa-Tiere gezahlt, Mitwisser gab es zu Hauf, unter ihnen auch der derzeitige Vorsitzende Josef Blattler. So, sind Sie jetzt überrascht? Ich nicht. Im Gegensatz zu
Herrn Mappus winken ihm nicht die schwedischen Gardinen, niemand kommt und durchsucht sein Haus, keiner fordert lautstark den Rücktritt, er macht einfach weiter wie bisher. Glück muss man haben. Oder Nerven? Ich weiß es nicht.
Nerven braucht man auch als Fußball-Fan. Nicht nur bei den Spielen, sondern auch was die Optik betrifft. Die Trikots für die kommende Bundesliga-Saison sind da.
Ja. Und die sehen irgendwie…ich sage jetzt einfach mal erfrischend anders aus.
Dortmund kommt im standardmäßigen Neongelb recht zugeknöpft daher. Bayern verabschiedet sich mal vom roten Trikot und läuft in Schwarz auf. Auswärtsspiele sollte der Club aber meiner Meinung nach in Zukunft lieber vermeiden, denn bei
den orange-farbenen Streifen auf dem weißen Shirt komme ich nicht an einem holländischen Gedanken vorbei. Alle anderen setzen irgendwie auf Rot. Knallrot, Bordeaux oder, ganz was Neues, auch mal Pink. Was soll ich dazu sagen? Ich befürchte fast, dass in der kommenden Saison das ein oder adere Bestechungsgeld fließen muss, damit der ein oder andere Spieler so auf den Platz läuft.
Na ja… Neue Woche, neues Glück!

Länge: 3´14; Sprecher: Iris Mohr
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